"Entlassungsdrohung gegen Stefan Mappus wäre zielführender“ – SPD-Kreisvorstand verurteilt Gängelung des Schulrektors!

Veröffentlicht am 26.07.2008 in Pressemitteilungen
 

Mit seiner offenen Entlassungsdrohung gegen den kritischen oberschwäbischen Schulrektor Rudolf Bosch habe der CDU-Fraktionschef Stefan Mappus eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie die Konservativen mit sachlicher Kritik seitens unmittelbar Betroffener umzugehen pflegen, erklärt die Tübinger SPD-Kreisvorsitzende Dorothea Kliche-Behnke. „Ein verantwortlicher Politiker mit einem Grundmaß an demokratischem Anstand sollte dankbar für jeden Hinweis eines Amtsträgers aus der Praxis sein“, so die Kreisvorsitzende. Stattdessen werde verzweifelt daran gearbeitet, Kritiker mundtot zu machen und die unübersehbaren Probleme eines überkommenen Schulsystems auszusitzen. „Diese Machtarroganz der Regierenden geht direkt zu Lasten der Kinder in Baden-Württemberg, die in zu vielen Fällen bestmöglicher Bildungschancen beraubt werden.“

Eine profunde Kenntnis des Schulalltags in Baden-Württemberg müsse jeden Beobachter zu dem Schluss kommen lassen, dass die zum Großprojekt hochstilisierte Bildungsoffensive der Landesregierung kaum mehr als symbolische Korrekturen beinhalte und für die Lösung grundlegender schulpolitischer Problem gänzlich ungeeignet sei, so die Kreisvorsitzende weiter. „Diese Kenntnisse fehlen Herrn Mappus offenbar vollkommen, sonst würde er sachbezogene Kritik aus der unmittelbaren Praxis nicht mit einer erschreckend obrigkeitsstaatlichen Rhetorik beantworten.“ Die Reaktion auf die wertvolle Initiative diverser Schulrektoren beweise indessen, dass die Konservativen in der Bildungspolitik längst mit dem Rücken zur Wand stünden und wenig mehr als eine ideologische Abwehrschlacht führen würden. Selbst zahlreiche CDU-Kommunalpolitiker hätten die Notwendigkeit zu mehr Durchlässigkeit und Flexibilität längst erkannt, während die Landesregierung jeden Bezug zu den Problemen vor Ort verloren habe. „Um diese Probleme im Interesse unseres Landes bewältigen zu können, wäre eine Ablösung der zuständigen Politiker sicherlich zielführender als die Entlassung verantwortungsbewusster Pädagogen, die tagtäglich mit den Auswirkungen einer reaktionären Bildungspolitik zu kämpfen haben“, so Kliche-Behnke abschließend.

 

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