Martin Rosemann als Bundestagskandidat nominiert

Veröffentlicht am 27.11.2012 in Pressemitteilungen
 

Die SPD im Wahlkreis 290 (Tübingen) hat auf ihrer Nominierungskonferenz am 24. November in Tübingen-Weilheim den Leiter des Hauptstadtbüros des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik Dr. Martin Rosemann zum Bundestagskandidaten nominiert.

Rosemann, der bereits 2009 ins Rennen ging und für die Tübinger SPD im Präsidium des Landesverbands sowie als Vorsitzender der Antragskommission tätig ist, erhielt rund 90 Prozent der abgegebenen Stimmen (89 Ja, 5 Nein, 5 Enthaltungen). Mit diesem eindrucksvollen Vertrauensbeweis für den Kandidaten sieht sich die SPD im Wahlkreis Tübingen gestärkt für die kommenden Auseinandersetzungen mit dem politischen Gegner.

Zuvor hatte Martin Rosemann in einer kämpferischen Rede eindringlich für einen Politikwechsel im Bund geworben und der amtierenden Bundesregierung und insbesondere der baden-württembergischen CDU ein miserables Zeugnis ausgestellt. Unter Schwarz-Gelb hätten sich die soziale Ungerechtigkeit und die Krise der öffentlichen Haushalte weiter verschärft, so Martin Rosemann. „Die haben als eine ihrer ersten Amtshandlungen den Hotelbesitzern im Land Milliarden in den Rachen geworfen. Milliarden, die jetzt in den öffentlichen Haushalten fehlen, so dass die Kommunen nicht genug Geld für die Kitas haben“, so der ehemalige Tübinger Stadtrat.

Rosemann bekannte sich nachdrücklich zu mehr Steuergerechtigkeit durch eine höhere Besteuerung großer Einkommen und Vermögen sowie zu fairen Löhnen und guten Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten. „Nicht die Demokratie muss sich dem entfesselten Markt anpassen, sondern der Markt hat sich an die Spielregeln unserer Demokratie zu halten. Das ist soziale Marktwirtschaft im besten Sinne“, erklärte der Volkswirt.

Er schloss seine Rede mit einem persönlichen Appell an die SPD-Mitglieder, gemeinsam einen „kreativen und engagierten Wahlkampf“ zu führen und das Bundestagsmandat in den Wahlkreis Tübingen-Hechingen zurück zu holen.

 

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