Mehr Sicherheit und Transparenz für die Verbraucher – Kreis-SPD begrüßt die neue Gentechnik-Kennzeichnungsregelung.

Veröffentlicht am 21.06.2008 in Pressemitteilungen
 
Zum Inkrafttreten der „Ohne Gentechnik“-Kennzeichnungsregelung erklärt die Tübinger SPD-Kreisvorsitzende Dorothea Kliche-Behnke:
„Bei der Überarbeitung des Gentechnikrechts hat die SPD-Fraktion im Bundestag eine klare und praktikable Kennzeichnungsregelung für Produkte „Ohne Gentechnik“ durchgesetzt“. Mit dieser Gesetzesnovelle hätten die Verbraucher nun die Möglichkeit, gentechnisch veränderte Produkte deutlich zu erkennen und zu vermeiden.
Kliche-Behnke weist darauf hin, dass etwa 80% der Verbraucherinnen und Verbraucher sowohl gentechnisch veränderte Lebensmittel als auch den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen generell ablehnen. Dennoch seien sie beim Einkauf bisher gezwungen, z.B. Milch oder Eier von Tieren zu kaufen, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden. Nach EU-Recht unterliegen tierische Erzeugnisse keinerlei Kennzeichnungspflicht. Außer bei Bioprodukten, die grundsätzlich gentechnikfrei erzeugt werden, hätten Verbraucherinnen und Verbraucher bisher keine Möglichkeit, den Einsatz von gentechnisch veränderten Futterpflanzen zu umgehen. „Die neue Regelung schafft endlich die notwendige Sicherheit für den Verbraucher“, erklärt die Kreisvorsitzende.
Derzeit beschäftigt sich das Tübinger SPD-Themenforum mit der Technik, den Chancen und Risiken und der ethischen Dimension der Grünen Gentechnik. Eine völlige Tabuisierung und Ächtung der grünen Gentechnik kann vor dem Hintergrund der weltweiten Ernährungskrise, der Zunahme der Weltbevölkerung und sich verändernder klimatischer Verhältnisse für die Tübinger Sozialdemokraten nicht der richtige Weg sein. Allerdings müssen auch die weltweiten wie regionalen ökonomischen Risiken, die aus Sicht der Kreisvorsitzenden in der öffentlichen Debatte bedauerlicherweise häufig zu kurz kommen, bedacht werden. „Sicherheit für die Verbraucher und die Produzenten ist für uns der wichtigste Faktor im Umgang mit dieser Technik. Dies darf auch in Zukunft nicht dem Streben nach größeren Gewinnen preisgegeben werden“, so Kliche-Behnke abschließend.
 

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