„Soziales und ökologisches Zukunftsprojekt für unsere Region“ – SPD startet Initiative für die Regionalstadtbahn

Veröffentlicht am 22.01.2013 in Pressemitteilungen
 

Die SPD-Kreisverbände Tübingen und Reutlingen haben auf einer Pressekonferenz am Montag, den 21. Januar 2013 die geplante Initiative für die Durchsetzung des Projekts Regionalstadtbahn Neckar-Alb vorgestellt, die in den kommenden Wochen gestartet werden soll.

In enger regionaler Zusammenarbeit der Kreisverbände sowie der SPD-Fraktionen in den kommunalen Parlamenten und der Bundestags-
kandidatInnen soll für eine Durchsetzung dieses Zukunftsprojekts geworben und die Diskussion im Sinne einer breiten Bürgerbeteiligung von der reinen Verwaltungsebene in die Gremien sowie den öffentlichen Diskussionsraum geholt werden. „Unser Ziel ist es, die Gremien umfassend zu informieren und dadurch die Diskussion in den Kommunalparlamenten und der Öffentlichkeit voranzubringen“, so die SPD-Kreisvorsitzenden aus Tübingen und Reutlingen, Dorothea Kliche-Behnke und Sebastian Weigle. „Die Regionalstadtbahn steht für Mobilität auch für diejenigen, die sich kein eigenes Auto leisten können. Sie kann für die regionale mittelständische Wirtschaft ein wichtiger Standortfaktor und ist nicht zuletzt eine gute ökologische Alternative“ verdeutlichte der Reutlinger SPD-Fraktionsvorsitzende Helmut Treutlein. Überdies gehe es nun darum, dieses für die Region überaus wichtige Thema bei Land und Bund zu platzieren und um Unterstützung zu werben.

Die Initiative werde auf zwei Ebenen durchgeführt, so die Kreisvorsitzenden weiter: Einerseits würden die SPD-Fraktionen in den Städten Reutlingen und Tübingen mit abgestimmten Anträgen die Verwaltungen auffordern, die zuständigen Gremien umfassend über den Planungsstand zu informieren. Diese sollen beauftragt werden, entsprechende Verhandlungsaufträge mit Land und Bund sowie Zeit- und Finanzierungspläne zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen. Überdies solle ein Konzept für eine optimale Bürgerbeteiligung erarbeitet werden, um den Souverän frühzeitig zu beteiligen.

Der zweite Teil der Initiative sei die Kommunikation des Projekts und seiner Vorteile in der Öffentlichkeit. Dazu sei bereits online eine Informationsplattform eingerichtet, die unter http://regionalstadtbahn-spd.de/ zu erreichen ist und die Bürgerinnen und Bürger mit dem Projekt vertraut machen soll. Eine Plakatkampagne in den beiden Landkreisen, Infoveranstaltungen sowie ein themenbezogener Stand auf der Messe „für die familie“ (fdf) im März soll die Aufmerksamkeit weiter steigern und den Diskussionsprozess in der Bevölkerung anregen. „Ein so bedeutendes Infrastrukturprojekt kann nicht ohne gut informierte Bürgerinnen und Bürger, die hinter dem Projekt stehen, vorangebracht werden“, so Weigle und Kliche-Behnke.

Auch Christian Gäßler, der für Ökostadt Tübingen e.V. , Träger von Teilauto Tübingen-Reutlingen-Rottenburg, an der Pressekonferenz teilnahm, unterstrich die Vorteile einer Regionalstadtbahn: „Um das Grundrecht auf Mobilität durchzusetzen, brauchen wir Verkehrskonzepte, die leistungsstark, ökologisch und dennoch für alle Menschen erschwinglich sind. Gerade Carsharing-Angebote sind dann am erfolgreichsten, wenn sie unmittelbar an einen gut ausgebauten ÖPNV angebunden sind.“

 

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