Veranstaltung zur Strukturreform bei der Polizei

Veröffentlicht am 15.05.2012 in Ankündigungen
 

die Polizei wurde jahrelang personell unterbesetzt und unterfinanziert. Sie ist jetzt mit der Situation konfrontiert, dass in wenigen Jahren 40% aller Polizeibeamten in den Ruhestand gehen werden, womit die Arbeitsfähigkeit in der derzeitigen Struktur nicht mehr dauerhaft gesichert ist. Innenminister Reinhold Gall MdL hat aus diesem Grund der Polizei die Möglichkeit gegeben, durch hochrangige Polizeiexperten eine Reform „Von der Polizei- für die Polizei“ erarbeiten zu lassen. Nach weniger als einem Jahr Regierungszeit beginnt die grün-rote Landesregierung nun mit der Umsetzung dieser Reform, die das Ziel hat, auch zukünftig den hohen Standard für die Sicherheit der BürgerInnen in Baden-Württemberg sicherstellen zu können.

Ein wesentlicher Schritt der Reform besteht darin, aus 37 Polizeidirektionen und vier ehemaligen Landespolizeidirektionen 12 Polizeipräsidien und drei Präsidien für Sonderaufgaben zu bilden. Dieses Vorhaben bedeutet für den Standort Tübingen tiefgreifende Veränderungen; die Landespolizeidirektion und die Polizeidirektion werden aufgelöst und in das künftige Polizeipräsidium mit Sitz in Reutlingen eingegliedert. Dafür wird Tübingen wohl Standort der Verkehrspolizeidirektion des Reutlinger Präsidiums.

Um die Vor- und Nachteile dieser Reform und deren Auswirkungen für den Standort Tübingen zu diskutieren, laden der Arbeitskreis Innenpolitik und der Kreisvorstand zu einer öffentlichen Veranstaltung zur Polizeireform ein
am Freitag, den 18. Mai um 19 Uhr im Bürgerheim in Tübingen.

Dazu konnten wir einen ausgewiesenen Fachmann als Referenten gewinnen:

POR Thomas Berger, Leiter der Zentralstelle im Landesinnenministerium

Moderation: Prof. Werner Walser

Der Referent Thomas Berger ist Leiter der Zentralstelle im Innenministerium von Baden-Württemberg und selbst Polizeibeamter. Darüber hinaus war er im Lenkungskreis vertreten, der die Arbeit der Polizeiexpertengruppe begleitet hat. Da er den Entstehungsprozess der Reform von Anfang an verfolgt hat und auch mit den Kritikpunkten bestens vertraut ist, freuen wir uns, ihn als Referenten gewonnen zu haben.

Thomas Berger wird im Rahmen seines Vortrages noch einmal die Gründe für die Polizeireform benennen, insbesondere die nicht mehr auszugleichenden strukturellen Defizite. Darüber hinaus wird er auch die Gründe für die in der Region Tübingen/ Reutlingen/ Esslingen getroffenen Standortentscheidungen aus polizeifachlicher Sicht erörtern. Schließlich wird er für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Homepage Die SPD im Kreis Tübingen

Kommentare

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Unter dem Titel And the winner is IMUREK habe ich sobeen meine eigenen leidvollen Erfahrungen notiert und stodfe sobeen bei meiner Recherche auf diesen Artikel.Ich bin auch ein Opfer dieser Rabattvertre4ge geworden. Allein fehlt mir der Glaube, dass Appelle des Bundesrates an der zur Zeit verwendeten Praxis etwas e4ndern.Patientenrechte? nach dem heutigen Gespre4ch mit meiner KK mit Ffcdfen getreten.- Leider -

Autor: Lovely, Datum: 03.06.2012, 10:05 Uhr


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