(189 Worte, 1426 Zeichen)
Der SPD-Kreisvorstand Tübingen unterstützt die Bestrebungen der evangelischen Landeskirche, den neunten November zu einem kirchlichen Gedenktag zu machen.
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Der SPD-Kreisvorstand Tübingen unterstützt die Bestrebungen der evangelischen Landeskirche, den neunten November zu einem kirchlichen Gedenktag zu machen.
„Der neunte November ist ein zentraler Tag innerhalb der deutschen Erinnerungskultur, der beispielhaft für die wechselvolle Geschichte dieses Landes steht“, so der Kreisvorsitzende Martin Rosemann. Die Tübinger Sozialdemokratie erklärt ihre volle Unterstützung für alle Ansätze, die sich gegen eine zunehmende Beliebigkeit und Geschichtsvergessenheit im Umgang mit diesem Datum richten. „Am Jahrestag der Reichspogromnacht von 1938 sollte das Land der eigenen historischen Verantwortung gedenken und seinen festen Willen bekennen, die menschenverachtende Gewalt dieser Zeit nie wieder Wirklichkeit werden zu lassen“, ergänzt der Kreisvorsitzende. Daher fordert die Tübinger SPD, an diesem Tage nicht nur die Kirchen gedenken zu lassen, sondern dem neunten November auch gesamtgesellschaftlich mehr Bedeutung zukommen zu lassen. „Denn“, so Rosemanns Stellvertreterin Dorothea Kliche-Behnke, „der neunte November ist als Jahrestag des Mauerfalls 1989 auch ein Tag der Versöhnung und des Friedens.“
Ein sensibler Umgang mit der deutschen Geschichte sei somit notwendig, so Kliche-Behnke abschließend, um aus der eigenen Vergangenheit zu lernen und damit gleichermaßen Gutes zu bewahren und die Revisionisten bekämpfen zu können.
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