SPD im Kreis Tübingen wählt neuen Kreisvorstand

Veröffentlicht am 20.11.2007 in Pressemitteilungen
 

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Nach viereinhalb Jahren war Schluss. Vor wenigen Monaten hatte der bisherige Kreisvorsitzende Martin Rosemann angekündigt, nicht mehr für den Vorsitz zu kandidieren und seinen Einsatz auf die Arbeit im Tübinger Gemeinderat sowie im Präsidium der Landespartei zu konzentrieren.

Am 16.11. kamen die Delegierten der SPD im Kreis Tübingen in Hagelloch zusammen, um einen neuen Vorstand zu wählen. In seiner Abschiedsrede appellierte Rosemann an das Selbstbewusstsein der Partei, einen erkennbaren Willen zum Regieren zu zeigen und die Erfolge der letzten Jahre für die sozialdemokratischen Regierungsmitglieder zu reklamieren. „Konsolidierte Haushalte und eine sinkende strukturelle Arbeitslosigkeit sind das Ergebnis rotgrüner Reformpolitik“, so der Arbeitsmarktökonom Rosemann.

Mit großer Mehrheit wählten die Delegierten daraufhin die bisherige stellvertretende Kreisvorsitzende Dorothea Kliche-Behnke zur Nachfolgerin Rosemanns. Kliche-Behnke betonte, dass die Solidarität für sie nicht nur ein politischer Grundwert sei, der die Politik der Sozialdemokratie prägen müsse, sondern auch der Maßstab für den Umgang miteinander innerhalb der Partei. Sie wolle eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Genossinnen und Genossen an der Basis, in den Ortsvereinen und Arbeitskreisen, um Schwerpunktthemen wie die Gesellschaftspolitik sowie die Außen- und Europapolitik zu diskutieren.

Ebenfalls mit sehr guten Ergebnissen wurden die weiteren Vorstandmitglieder gewählt. Neben den stellvertretenden Vorsitzenden Gerhard Boehmler, Anja Kilian und Martin Sökler wurden Siglinde Schmidt zur Kassiererin sowie Holger Simon zum Pressesprecher gewählt. Den Vorstand komplettieren die BeisitzerInnen Maria Gialama (Dußlingen), Günter Klepser (Ammerbuch), David Jauch (Mössingen), Werner Walser, Esther Peylo und Eduard Poth (alle Tübingen).

Dass die Tübinger Sozialdemokratie auch in Zukunft nach den Worten der neuen Vorsitzenden „eine starke und aktive Volkspartei“ sein will, wurde bereits zu Beginn der Konferenz deutlich. Noch bevor der erste Tagesordnungspunkt aufgerufen werden konnte, mussten von draußen weitere Tische und Stühle in den vollbesetzten Raum gebracht werden.

 

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